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Stichwort: Asyl und KDV
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Asyl und KDV 

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Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

Gibt es einen sicheren Ort für eritreische Flüchtlinge?
(05.09.2010) 

Es sind nun sechs Jahre vergangen, seitdem ich angefangen habe mich gegen die inhumane Behandlung meiner eritreischen Mitmenschen durch die Regierung Eritreas einzusetzen. Es ist wahr, dass Tausende von ihnen das Land auf Grund des unbefristeten Nationaldienstes verlassen haben. Dieser sollte offiziell laut der Erklärung von 1995 befristet sein auf ein Jahr und sechs Monate. In diesem kurzen Text will ich mich nicht auf die Misshandlung durch die eritreische Regierung konzentrieren, die auch von Aktivisten und Menschenrechtsbeobachtern angeprangert werden. Stattdessen werde ich darüber schreiben, wie es denen geht, die diese Diktatur verlassen haben und probieren irgendwo auf der Welt einen sicheren Platz zu finden.

US-Deserteur André Shepherd nominiert für Panterpreis
Beteiligen Sie sich an der Abstimmung bei der taz
(09.08.2010) 

US-Deserteur André Shepherd, der in Deutschland Asyl beantragte, wurde von der taz für den von der taz Panter Stiftung ausgelobten Panterpreis 2010 nominiert. „Echte Helden sind sehr selten geworden“, schreibt die taz auf ihrer Homepage. „Jedes Jahr verleiht die taz Panter Stiftung den Preis für HeldInnen des Alltags an jene, die sich selbstlos, mutig, kreativ für andere einsetzen.“ Zugleich weist die taz darauf hin, dass jedes Jahr sechs Kandidaten nominiert und unter diesen zwei Preisträger ausgewählt werden: „Der erste Preis wird von unserer Jury, die sich aus taz-RedakteurInnen und Prominenten zusammensetzt, der zweite von unseren Leserinnen und Lesern vergeben.“

Abstimmung über https://www.taz.de/zeitung/tazinfo/panterpreis/Wahl/

„Ich werde niemals Militärdienst leisten“
Ein türkisch-kurdischer Verweigerer berichtet
(08.06.2010) 

Jetzt, im Juni 2010, versuche ich erneut, in Deutschland als Asylsuchender anerkannt zu werden. Zudem habe ich eine deutsche Ehefrau, mir wurde aber das Visum zum Ehegattennachzug verweigert. Es droht mir die Abschiebung und ich saß bereits 25 Tage in Abschiebehaft. Es ist meine eigene Geschichte - die mich als Jugendlicher zur PKK führte - die von den deutschen Behörden immer wieder zur Ablehnung benutzt wird. Sie wollen nicht sehen, dass ich gerade aufgrund meiner Erfahrungen und Erlebnisse ein überzeugter Kriegsdienstverweigerer geworden bin. Aber für mich steht eins fest: Ich werde niemals Militärdienst leisten. Mit welcher Begründung auch immer argumentiert wird, ich betrachte es als Verbrechen an der Menschheit, das Leben anderer zu vernichten und das Recht auf Leben zu ignorieren. Ich will hier ausführlich darstellen, wie ich zu dieser festen Überzeugung gekommen bin.

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung
Pressemitteilung von EBCO
(15.05.2010) 

Am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung traf sich der Vorstand von EBCO zum alljährlichen Treffen in Barcelona. Er unterstützte damit eine Reihe von Aktivitäten der katalanischen Mitgliedsorganisation Moviment per la Pau (Bewegung für Frieden), die zum zehnjährigen der Abschaffung des Wehrpflicht in Spanien selbst ihr 25-jähriges Bestehen feiern konnte. Die Vertreter der Kriegsdienstverweigerung in Europa wurden durch den Präsidenten des katalanischen Parlamentes, Ernest Benach empfangen. Sie führten eine eintägige Konferenz an der Open University in Barcelona durch.

Update zum Asylverfahren
Brief von US-Deserteur André Shepherd
(10.04.2010) 

Die letzten drei Monate waren sehr ausgefüllt. Ich habe viel Zeit mit weiteren Recherchen verbracht, und auch damit, mich in die deutsche Kultur einzuleben. Ich habe auch angefangen, ein Buch über meine Erfahrungen zu schreiben, mit der Hoffnung, dass es eines Tages anderen in einer ähnlichen Situation hilfreich sein kann. Noch einmal möchte ich jedem und jeder von Euch danken, für eure Liebe und Unterstützung. Wenn es welche gibt, die über meinen Fall gehört haben und eine Spende tätigen wollen: Bitte macht das. Jedes bisschen hilft uns, den Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit fortzusetzen.

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