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Stichwort: Asyl und KDV
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Asyl und KDV 

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Eine Übersicht

In diesem Bereich finden Sie die Beiträge unter folgenden Stichworten: »Asyl«, »Asyl und KDV«, »Asylentscheidungen« und »Internationale Resolutionen«.

Eritrea: „Ich hatte die Nase voll vom Krieg“
(28.05.2004) 

"Nach der 11. Klasse wurde uns gesagt, dass wir das Ergebnis der Abiturprüfungen erst nach der Grundausbildung beim Nationaldienst erfahren würden. Bei einem guten Abschluss hätte man wahrscheinlich studieren können, ansonsten wäre ich wohl beim Militär geblieben. Ich hoffte darauf, dass ich nach der Ableistung des Nationaldienstes den Abschluss bekomme und aus dem Militär entlassen werde. Deswegen bin ich mit 15 Jahren zum Militär gegangen. So wurde ich 1996 in der 5. Runde der Einberufungen zum Nationaldienst rekrutiert und nach Sawa zur Grundausbildung gebracht."

Eritrea: „Ich wurde mit der Nummer Acht gefesselt“
(26.05.2004) 

"Danach musste ich meinen Stress runterspülen, ging nach Asmara, trank alkoholische Getränke und kam erst um ein Uhr nachts zur Kaserne zurück. Als ich kam, hieß es: „Stillgestanden!“ Dann wurde ich mit der Nummer Acht gefesselt und drei Tage und drei Nächte liegen gelassen. Seitdem nannte man mich in meiner Einheit ‚Mandela’."

Eritrea: „Ich kritisierte das und wurde deshalb terrorisiert“
(26.05.2004) 

"Ich war ständig im Konflikt mit dem Einheitsführer. Er kann alles mit dir machen. Er verfügt über dich. Es ist auch nicht möglich, Beschwerde einzureichen, da die anderen Vorgesetzten ebenso denken. Ich liebe mein Land. Aber seit diesen Ereignissen kam mir der Gedanke: ’Es hat keinen Sinn, ich muss das Land verlassen. Ich kann so nicht überleben. Irgendwann bin ich dran.’"

Eritrea: »Ich war 6 Jahre beim Militär«
(19.05.2004) 

Ich war 6 Jahre lang beim Militär, bis ich fliehen konnte. Ich möchte Ihnen drei Beispiele aus meiner Militärdienstzeit schildern.

Eritrea: „Manche sind sogar ohne alles zum Minen entschärfen geschickt worden“
(19.05.2004) 

"Manche sind sogar ohne alles zum Minen entschärfen geschickt worden. Wenn die Menschen explodieren, dann war die Straße frei. Dadurch haben wir bis Ende 1998 viele Jugendliche im Kampf verloren. Wir haben auch nicht nachgefragt, weil wir dann Schwierigkeiten zu erwarten hatten. Wen will man auch fragen? Wir waren ja schon so eingeschüchtert."

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