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Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit in Kolumbien
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit in Kolumbien

Veranstaltungen mit Alejandra Londoño Bustamante von Red Juvenil Medellin, 5.-11. Februar 2010


Zum Weiterlesen

(15.11.2010) 
Andreas Speck, War Resisters: Kolumbien - Kriegsdienstverweigerung in einem bewaffneten Konflikt
(12.02.2010) 
Friedensinitiative Nottuln: Bürgerkrieg in Kolumbien und Alternativen ohne Gewalt - Junge Frau aus Kolumbien berichtete im Ev. Johanneshaus in Nottuln
(11.02.2010) 
Bremer Friedensforum: In Kolumbien werden weiter Kindersoldaten rekrutiert - Alejandra Londono Bustamante: "Wir haben diesen absurden Krieg satt!"
(06.02.2010) 
Alejandra Londoño: Gewaltlos gegen den Krieg - Das Jugendnetzwerk Red Juvenil in Medellín - Redebeitrag auf der 8. Münchner Friedenskonferenz
(13.11.2009) 
Red Juvenil Medellin: „Kriegsdienstverweigerung ist mehr als eine Rechtsfigur“ - Zum Urteil des kolumbianischen Verfassungsgerichtes
(05.11.2009) 
War Resisters’ International: Kolumbien: Verfassungsgericht erkennt Kriegsdienstverweigerung an
(01.02.2009) 
Jochen Schüller: Kolumbien: Jugendliche zwischen den Fronten - Bericht über die Arbeit von Red Juvenil Medellin
Wir danken für die finanzielle Förderung durch den - Evangelischen Entwicklungsdienst (EED)
(01.11.2005) 
Red Juvenil: Kolumbien: Jugendnetzwerk gegen Krieg und Militarismus
Wir danken für die Förderung durch den - Katholischen Fonds
Wir danken für die finanzielle Förderung durch - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmBH InWEnt
8. Internationale Münchner Friedenskonferenz, 5.-7. Februar 2010 - Frieden und Gerechtigkeit gestalten - NEIN zum Krieg
Red Juvenil Medellin - Link zur Website

Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit in Kolumbien

Alejandra Londono berichtete in verschiedenen Städten über Arbeit des Red Juvenil in Medellín

von Connection e.V. und HMV-Bildungswerk der DFG-VK Bayern

Vom 5. bis 11. Februar 2010 führten Connection e.V. und das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk der DFG-VK Bayern eine Veranstaltungsreihe mit Alejandra Londono Bustamante von Red Juvenil Medellin (Jugendnetzwerk Medellin) aus Kolumbien durch. Red Juvenil Medellin ist ein Zusammenschluss von jungen Menschen für junge Menschen, der sich in Kolumbien aktiv für Gewaltfreiheit und Kriegsdienstverweigerung einsetzt.

In Kolumbien gibt es seit Jahrzehnten einen bewaffneten Konflikt, der vom Militär, verschiedenen Guerillagruppen wie auch paramilitärischen Kräften ausgetragen wird. Konsequenzen sind gewaltsame Vertreibungen der Bevölkerung, Zwangsrekrutierungen, Geiselnahmen und eine alltägliche Gewalt. Zudem wurde Kolumbien in den letzten Jahren massiv mit Unterstützung der USA aufgerüstet.

In Kolumbien gibt es aber auch viele Gruppen und Organisationen, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Gerade auch unter Jugendlichen gibt es Bewegungen, die mit Seminaren, Musik- und Veranstaltungsangeboten, Kriegsdienstverweigerung und direkten Aktionen eine Kultur der Gewaltfreiheit als Alternative leben.

"Wir sind in erster Linie KriegsdienstverweigerInnen und lehnen Militär und Armee ab", schildert zum Beispiel Paula Galeano von Red Juvenil Medellín, "aber wir versuchen auch die sozialen und ökonomischen Ursachen der Konflikte zu sehen und mischen uns in diesen Bereichen ein. Wir kämpfen gegen transnationale Konzerne sowie die allgemeine Ungerechtigkeit und Diskriminierung in unserem Land."

Vor wenigen Wochen hat das Verfassungsgericht in Kolumbien die Kriegsdienstverweigerung anerkannt. Unklar ist jedoch, wie dies in der Praxis umgesetzt werden soll. Weiter droht Verweigerern die Rekrutierung bei Razzien und die Willkür des Militärs.

Auf den Veranstaltungen berichtete Alejandro Londono Bustamante sehr eindrücklich über die Hintergründe des Krieges in Kolumbien. Sie machte deutlich, wie Red Juvenil in Medellín, aber auch im Land Jugendliche in die Arbeit einbezieht und eine Lebensperspektive eröffnet, die sich gegen die alltägliche Gewalt und Ungerechtigkeit wendet. Ein kurzer Film zeigte zudem anschaulich, wie lebendig die Organisation mit den Aktionen, Veranstaltungen, Volksschule für Jugendliche und anderem mehr ist.

Träger der Veranstaltungsreihe waren Connection e.V. und das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk der DFG-VK Bayern. Wir danken für die finanzielle Förderung durch den Katholischen Fonds, den Evangelischen Entwicklungsdienst und durch Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmBH InWEnt.

Connection e.V. bittet um Spenden für Red Juvenil über das eigens für diesen Zweck eingerichtete Konto 7085703 bei Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 20 500 oder über unser Spendenformular.

 

Über nebenstehende Links erhalten Sie weitere Informationen.

Durchgeführte Veranstaltungen:

Fr., 5.02.2010, 20 Uhr in Nürnberg, Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1. Veranstaltet von: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Deutscher Freidenkerverband (DFV) Ortsgruppe Nürnberg, Friedensinitiative Nordost (FINO), Friedensmuseum Nürnberg e.V., Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden (NEFF)

6. und 7.02.2010 in München: Teilnahme am Internationalen Forum der Internationalen Münchner Friedenskonferenz. Mehr unter http://www.friedenskonferenz.info/

Mo., 8.02.2010, 19.30 Uhr in Nottuln, Evangelisches Johanneshaus, Dülmener Straße. Veranstaltet von der Friedensinitiative Nottuln.

Mi., 10.02.2010, 20 Uhr in Bremen, Villa Ichon, Goetheplatz 4. Veranstaltet von: Diakonisches Werk/Brot für die Welt, Amnesty International Gruppe Bremen, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Bremer Friedensforum

Do., 11.02., 19.30 Uhr in Offenbach/M., Buchladen am Markt, Wilhelmsplatz 12. Veranstaltet von: Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Offenbach, Friedenspfarramt der Ev. Kirche Hessen und Nassau sowie dem Buchladen am Markt

Zur Referentin

Die 26-jährige Alejandra Londomo Bustamante ist seit acht Jahren bei Red Juvenil Medellín aktiv. Sie studiert Geschichte an der Universität in Medellín.



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