Förderpreises 2001
Martin-Niemöller-Stiftung 2009
Broschüre »Kriegsdienstverweigerung in Südkorea«, Juni 2010
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Hintergrund Aktuell
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Connection e.V. - Wir über uns |
![]() Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Kriegsdienstverweigerer und -verweigerinnen brauchen Unterstützung auf internationaler Ebene. Connection e.V. setzt sich für sie ein.
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Nach Abschiebung aus Frankfurt knapp dem Tod entkommen
Eritreische Deserteure fordern Entschuldigung von der Bundesregierung
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Am 14. Mai 2008 wurden Yonas Haile Mehari und Petros Aforki Mulugeta, Deserteure aus Eritrea, in ihr Herkunftsland abgeschoben. Es war das vorläufige tragische Ende eines extrem dilettantisch durchgeführten Asylverfahrens im Transitbereich des Frankfurter Flughafens. Die beiden Eritreer berichten heute bei einer Pressekonferenz in Frankfurt, wie sie nach Ankunft in Asmara befragt und unter unmenschlichen und grausamen Bedingungen inhaftiert wurden, bevor es ihnen gelang, erneut zu fliehen. „Wir waren praktisch schon tot“, so die Deserteure. Bei Fluchtversuchen hätten sie Dutzende sterben sehen: „Wir haben über die Toten als die Glücklichen gesprochen,“ so Petros Aforki Mulugeta. |
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Nach Abschiebung dem Tod entkommen
Eritreische Deserteure berichten über Inhaftierung und Folter
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Wir laden ein zur Pressekonferenz am Do., 09.09.2010, 11.00 Uhr in Frankfurt, Frankfurter Presse Club, Saalgasse 30 Vom Flughafen Frankfurt direkt in die Haft nach Eritrea – diese Erfahrung mussten die eritreischen Deserteure Yonas Haile Mehari und Petros Aforki Mulugeta 2008 machen. Ihre Asylverfahren waren abgelehnt worden. Trotz zahlreicher Proteste wurden sie von den deutschen Behörden, die keine Gefährdung erkennen wollten, am 14. Mai 2008 in einem eigens gecharterten Privatflugzeug abgeschoben. Nach monatelanger Haft und gefährlicher Flucht konnten Yonas Haile Mehari und Petros Aforki Mulugeta den Sudan und Äthiopien erreichen. Die deutschen Behörden mussten in den in Abwesenheit weiter betriebenen Asylverfahren schließlich doch die Fluchtgründe der Deserteure anerkennen. Vor wenigen Wochen konnten sie daher nach Deutschland einreisen und klagen an: "Wir waren praktisch schon tot. Jetzt sind wir neu geboren. Wir haben doch um Asyl nachgesucht und dann wurden wir abgeschoben. Wir verlangen eine Entschuldigung und eine Entschädigung!" VeranstalterInnen: Connection e.V., Pro Asyl und Eritreische Antimilitaristische Initiative Kontakt: Connection e.V., Tel.: 069-82375534; EAI, Tel.: 0176-81161326; Pro Asyl, Tel.: 069-230695 |
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Türkei: Kriegsdienstverweigerer İnan Süver im Hungerstreik
Aufruf zu Unterstützungs- und Protestschreiben
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War Resisters' International (WRI) wurde darüber informiert, dass der türkische Kriegsdienstverweigerer İnan Süver am 1. September 2010 zum zweiten Mal in Hungerstreik getreten ist. Derzeit ist aber nicht bekannt, was diesen Hungerstreik auslöste und welche Forderungen İnan Süver damit verbindet. İnan Süver wurde am 5. August 2010 in Istanbul inhaftiert und am 23. August in das Militärgefängnis in Izmir überführt. |
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Angolanischer Verweigerer aktiv für Gewaltfreiheit
Emanuel Matondo braucht Unterstützung als Bewegungsarbeiter
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Der angolanische Kriegsdienstverweigerer Emanuel Matondo wurde von der Bewegungsstiftung in das Programm für BewegungsarbeiterInnen aufgenommen. Das berichtet die Stiftung in ihrer aktuellen Ausgabe von Bewegungsstiftung Aktuell. Durch die Aufnahme in das Programm soll ihm ermöglicht werden, langfristig und kontinuierlich zum Schwerpunkt „Afrika: Gewaltfreier Widerstand gegen Krieg, Korruption und Unterdrückung“ tätig zu werden. Dafür werden weitere PatInnen gesucht, die über die Bewegungsstiftung regelmäßig finanziell sein Engagement unterstützen. |
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Britischer Verweigerer des Afghanistankrieges Joe Glenton aus der Haft entlassen
„Zieht die Soldaten aus Afghanistan ab“
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Der vor wenigen Tagen aus der Haft entlassene britische Verweigerer Joe Glenton sprach gestern anlässlich einer Antikriegsversammlung in London zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Er forderte den Rückzug der Truppen aus Afghanistan und ergänzte: „Für mich war und ist es eine Ehre zu verweigern. Ich habe festgestellt, dass der wahre Feind nicht der ist, auf den du das Gewehr richtest, sondern derjenige, der hinter und über dir steht und dich auffordert, abzudrücken.“ Joe Glenton wurde am 12. Juli vorzeitig aus der Haft entlassen. |





